Greenpeace enthüllt: Für KitKat von Nestlé sterben Orang-Utans
Wie Greenpeace in einer aktuellen Untersuchung feststellt, zerstört Nestlé für die Produktion von KitKat & Co. den Lebensraum der vom Aussterben bedrohten Orang-Utans. Unilever und Kraft Foods kündigten bereits ihre Verträge mit dem indonesischen Handelspartner.
Für seine Palmölproduktion lässt das Unternehmen Sinar Mas den indonesischen Urwald roden und planzt Ölpalmplantagen in Monokulturen an. Dieses illegale Verhalten zerstört auch die Lebensgrundlage für den unter Artenschutz stehenden Orang-Utan. Der Nestlé-Lieferant ist laut Greenpeace außerdem an Landkonflikten beteiligt und verfolgt massive Expansionspläne. Während sich Unilever und Kraft Foods bereits nach erstmaligem Bekanntwerden dieser Vorgänge von dem umweltschädigenden Unternehmen trennten, reagierte Nestlé erst nach erneutem Druck von Greenpeace im März diesen Jahres. In einer offiziellen Stellungnahme bestätigte der Konzern die Zusammenarbeit mit Sinar Mas und erklärte, sich von dem Lieferanten inzwischen getrennt zu haben. Nestlé UK ließ unterdessen eine Greenpeace-Parodie des KitKat-Werbespots aus Youtube entfernen, was noch größere Aufmerksamkeit auf das Thema lenkte. Doch nicht nur KitKat von Nestlé ist von den Greenpeace-Vorwürfen betroffen. Auch Bahlsen Kekse, Prinzenrolle und Toffifee können Palmöl aus Regenwaldzerstörung enthalten.







5 Kommentare
Gar nicht schön-danke für den Artikel, da denkt man sonst gar nicht drüber nach. Traurig, dass man Nestle erst nötigen musste. LG Kaddi
Ja, leider agieren viele Unternehmen nach dem Motto “Keine schlafenden Hunde wecken”. Nur wenige kümmern sich von selbst um biologische und faire Produktionsbedingungen.
Ich kann auch nicht nachvollziehen, warum da erst Druck gemacht werden musste. Selbst wenn dem Unternehmen die Tiere schnurz sind, ist das ja nicht gerade förderlich für den Ruf.
[...] Unilever und Kraft Foods kündigten bereits ihre Verträge mit dem indonesischen Handelspartner. via edelight Schlagwörter: Greenpeace, Orang Utan, Schock, Urwald, [...]
[...] kritischen Art. Immerhin 80 Prozent des Kakaos, der in Schokolade von Kraftfoods, Ferrero, Mars und Nestlé verwendet wird, stammt aus Westafrika. Dort schuften Kakaobauern für einen Hungerlohn auf [...]
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